Inti Raymi-Raymisa
Lurín (Lima), Peru
www.inti-raymi.de

- Die Produzenten
- Das Produkt
- Der Faire Handel

Gründung:
Ort:
Produzentenzahl:
Produkte:
Struktur:
Frauenanteil:
Leitung:
Untergruppen:
Anfangs der 198Oer Jahre
Lurín (Lima)
rund 900
Traditionelles Kunsthandwerk (u.a. Alpaca-Strickwaren)
Vereinigung, seit 1992 als NGO registriert
Mehrheit
12-köpfiger Vorstand (2 Angestellte sowie 10 „socios“)
65;
 
Für die Schafzucht, Wollgewinnung und Herstellung der Strickwaren sorgen verschiedene Gruppen im Andenraum sowie in Lurín.
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Die Produzenten
Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Guerillatruppen des „Sendero Luminoso“ und der offiziellen Armee flüchteten zahlreiche Familien aus dem Hochland ins Einzugsgebiet von Lima und versuchten dort, mit der Herstellung von traditionellem Kunsthandwerk ein Auskommen zu finden. Anfangs der 1980er Jahre schlossen sich in Luríneinige HandwerkerInnen zur Vereinigung Inti Raymi („Fest der Sonne“) zusammen. Im Hinblick auf transparente Strukturen entstanden 1992 die gleichnamige NGO, die für die Projektarbeit sorgt, sowie der Vermarktungszweig Raymisa, eine Aktiengesellschaft. Zu den Hauptzielen beider Organisationen gehört es, mit der Aufwertung und Weiterentwicklung des traditionellen Kunsthandwerks die Lebensbedingungen der benachteiligten Bevölkerungsgruppen – insbesondere der indigenen Minderheiten – zu verbessern. Inti
So bietet Inti Raymi-Raymisa den Gruppen nebst Ver-marktungshilfen Beratung und Schulung an und führt soziale Projekte durch, die nicht nur den HandwerkerInnen zugute kommen.

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Das Produkt

Die Strickwaren, die claro fair trade von Inti Raymi-Raymisa bezieht, sind aus reiner Alpaca-Wolle. Diese wird entweder von Hand oder auf einfachen Handstrickmaschinen zum Fertigprodukt verarbeitet. Der Grossteil der peruanischen Alpacawolle wird als Rohstoff von einer einzigen internationalen Firma vermarktet. Zur Durchbrechung dieses Monopols benutzt Inti Raymi-Raymisa ausschliesslich Wolle aus Mitgliedergruppen, so dass der Mehrwert aus dem Fertigprodukt sowohl den HandwerkerInnen als den Schäfern zugute kommt; zudem unterstützt Inti Raymi ein Schafzuchtprojekt der indigenen Gemeinschaft der Q’eros im Hauptproduktionsgebiet Tinki. Die Garnerzeugung erfolgt in einer privaten Spinnerei, da Inti Raymi-Raymisa nicht über die entsprechenden Installationen verfügt.

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Der Faire Handel

Der Fairen Handel unterstützt Inti Raymi-Raymisa bei folgenden Anstrengungen:

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© claro fair trade AG, 2552 Orpund, 032 356 07 00, www.claro.ch, April 2006