Elsa Foods
Kpone-Tema (Ghana)

- Die Produzenten
- Das Produkt
- Der Faire Handel

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Gründung:
Ort:
Produzentenzahl:
Produkte:
Struktur:
Frauenanteil:
Leitung:
Weitere Zielgruppe :
1994
Kpone-Tema (bei Accra)
Rund 30 Angestellte
Div. Fertigprodukte aus einheimischen Feldfrüchten
GmbH
Mehrheit
Direktion
Kleinbauern aus der Ashanti- und der nördlich anstossenden Nachbarsregion


Die Produzenten
Ghana verfügt in der Regel zwar über Ernteüberschüsse, doch über keine nennenswerte Lebensmittelin-dustrie zu deren Nutzung. Die Feldfrüchte gelangen mehrheitlich unverarbeitet auf den Markt, schät-zungsweise ein Drittel der Jahresernten verrottet. In den 1980er Jahren beschloss deshalb eine einhei-mische Fachfrau, traditionelle Grundnahrungsmittel wie Maniok, Yamswurzeln, Hirse und Mais zu Mehl zu verarbeiten, um den Konsum von Fufu und anderen breiähnlichen Gerichten, die gewöhnlich nur mühsam im Mörser aufbereitet werden, zu ermöglichen. Ein weiteres Ziel dieses privaten Pilotprojekts ist die Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten für alleinstehende Mütter und Jugendliche ohne Schulabschluss; gleichzeitig geht es auch darum, Kleinbauern zu einem Absatzmarkt und zu einem Preis zu verhelfen, der über den Produktionskosten liegt. elsa
Anfangs fand die Produktion im Haus der Gründerin statt; 1994 gelang es, den Betrieb unter dem Namen Elsa Foods als GmbH zu registrieren und in Kpone, einem Vorort der Hafenstadt Tema, ein Gebäude mit modernen, den EU-Normen entsprechenden Installationen einzuweihen. Heute beschäftigt Elsa Foods rund 30 fest angestellte ArbeiterInnen. Anders als ortsüblich verfügen sie über einen schriftlichen Ar-beitsvertrag, der ihnen einen überdurchschnittlich hohen Lohn sowie Anspruch auf die staatliche Kran-kenversicherung zusichert. Ferner unterstützt Elsa Foods mit einem Stipendienfonds den Schulbesuch der Kinder.

Die Rohstoffe stammen ausschliesslich von Kleinbauern. Elsa Foods bezahlt die Ware – anders als orts-üblich – bei der Lieferung und bietet einen höheren Preis; ferner sollen die Mehrerlöse aus dem Fairen Handel nicht nur den ArbeiterInnen, sondern auch den Bauern zunutze kommen. Überdies wird geplant, in Zukunft die Kleinbauern formell in das Projekt einzubinden.

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Das Produkt

Elsa Foods hat sich auf die Herstellung von 14 Produkten spezialisiert. Die claro fair trade bietet fürs erste Sorgho (rote Hirse) und Niébé (Augenbohnen) sowie – im Asi Gamé-Set – Perlhirse an.

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Der Faire Handel

claro fair trade ermöglicht Elsa Foods erstmals den Zugang zum Fairen Handel und stärkt damit folgende Leistungen des Pilotprojekts: Schaffung von Verdienstquellen für Kleinbauern, Frauen und Jugendliche Innovative Weiterverarbeitung von überschüssigen Agrarprodukten Aufwertung der tradition

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© claro fair trade AG, 2552 Orpund, 032 356 07 00, www.claro.ch, April 2006