CACVRA
(Cooperativa Agraria Cafetalera Valle Rio Apurimac) San Francisco, Valle Rio Apurimac (Peru)
- Die Produzenten
- Das Produkt
- Der Faire Handel
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| Gründung: Ort: Produzentenzahl: Produkte: Struktur: Frauenanteil: Leitung: |
1969; im FLO-Register seit 2003 Valle Rio Apurimac rund 1000 Kleinbauernfamilien Kaffee, Kakao Genossenschaft gering Generalversammlung Untergruppen: 34 Dorfgruppen |
| In den 1950er Jahren wanderten zahlreiche indigene Kleinbauern aus dem Andenhochland ins RioApurimac-Tal ein, in der Hoffnung, hier günstigere Lebensbedingungen zu finden. Der Anbau von Kaffee und Kakao bezahlte sich aber nicht aus, da die Zwischenhändler Transport und Vermarktung monopolisierten. Ende der 1960er Jahre schlossen sich deshalb mehrere Dorfgruppen zur Land-wirtschaftsgenossenschaft CACVRA zusammen, um gemeinsam bessere Preise zu erziele. Doch bald geriet die Bevölkerung ins Kreuzfeuer der oft gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Guerilla-TruppeSendero Luminoso und der offiziellen Armee. Gleichzeitig zerfielen die Weltmarktpreise für Kaffee und Kakao, und unzählige Familien verlegten sich auf den lukrativeren Anbau von Coca-Blättern. Trotz des äusserst schwierigen Kontextes ist es CACVRA gelungen, die demokratischen Strukturen der Organisation und die gemeinsame Vermarktung von Kaffee und | ![]() |
Das Produkt
Seit eh und je gehen die indigenen Kleinbauern behutsam mit der „Pacha Mama“, der Mutter Erde, um. Bei CACVRA befolgt zudem eine ständig wachsende Anzahl von Mitgliedern die Richtlinien der biologischen Landwirtschaft; dementsprechend steigt die Menge des erstmals im Jahr 2000 zertifizierten Kaffees und Kakaos stetig.
Der Faire Handel
CACVRA hat erst seit 2004 Zugang zum Faire Handel; claro fair trade bezieht BIO-Kakao, der zusätzlich zum Kakao von EL CEIBO für die Produktion der Mascao-Schokoladen verwendet wird. Damit unterstützt claro fair trade die Genossenschaft wie folgt:
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© claro fair trade AG, 2552 Orpund, 032 356 07 00, www.claro.ch, April 2006